Zahngesundheit in der Schule und ein erlebnisreicher Besuch beim Zahnarzt!!!

In den letzten Wochen ging es im Fächerverbund Mensch, Natur und Kultur bei den Erstklässlern der Albrecht-Dürer-Schule sowie bei den Kindern der Außenklasse der Uhlandschule rund um die Zahngesundheit.

Gemeinsames Zähneputzen in der Klasse, bunte Bücher zur Zahnthematik, aber auch Ausstellungsgegenstände wie Gebisse, Zahnbürsten, Zahnpasten, Zahnseide u.v.m. lösten Begeisterung und sehr großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern aus. Gerne erzählten sie von ihren ersten Erfahrungen des „Milchzahnverlierens“ und malten mit Wasserfarben ihr schönstes Lächeln auf Papier. Mit Hilfe der Fantasiefiguren „Karius und Baktus“ wurde die Problematik der Zahnlöcher altersgemäß dargestellt. Natürlich gab es über die Zähne viel zu lernen. Was sind Milchzähne, was sind bleibende Zähne? Wie viele Zähne hat der Mensch überhaupt? Wie nennt man die Teile der Zähne? Wo ist die Wurzel, wenn der Zahn ausfällt? Woraus besteht eigentlich ein Zahn? Warum muss ich Zähne putzen und wie geht das? Warum gehen Zähne überhaupt kaputt? Wie kann man Zähne reparieren? Welche Aufgaben haben Zähne? Noch anschaulicher als in der Schule können allerdings manche Fragen von „richtigen“ Experten, nämlich einem Zahnarzt und seinen Mitarbeiterinnen, beantwortet werden.

Aus diesem Grund machten die Kinder der Eingangsstufe einen Lerngang in die Zahnarztpraxis von Dr. Burger, der sich eigens an zwei Vormittagen den Terminkalender für die Schüler und Schülerinnen freigehalten hatte. In drei Praxisräumen erfuhren die Kinder sehr anschaulich und hautnah, was in einer Zahnarztpraxis alles passiert.

Im Behandlungsraum durften sie bei Dr. Burger die verschiedenen Geräte wie z.B. „Rumpelbohrer“, „Staubsauger“ und „Zauberlicht“ ausprobieren und konnten mithelfen, an einem Gebiss einen Zahn zu reparieren. Das machte den Kindern sichtlich viel Freude und so manche Angst vor dem Zahnarzt verflog.
Im Prophylaxeraum wurden die Zähne gereinigt und alle lernten dabei, worauf sie in Zukunft achten sollten (KAI – Kaufläche, Innen, Außen).
Im Labor wurden Abdrücke angefertigt, die man zum Beispiel für die Herstellung von Zahnspangen und Zahnschienen benötigt. Schnell waren Freiwillige gefunden, die zum Mitmachen und Ausprobieren bereit waren.

Mit vielen Eindrücken und einem Fundus an Wissen gingen die Kinder zur Schule zurück. Dafür wollen wir dem Praxisteam und Dr. Burger ein herzliches Dankeschön sagen.

(Ro, Hö, Bi)