1.Platz bei Malwettbewerb – Geschichten aus der Diaspora im Bonhoefferhaus

Friedrichshafen -  Gustav-Adolf-Werk Württemberg stiftet zum Jahresfest 1010 Euro für Preise. Zehn Schulklassen des evangelischen Kirchenbezirks Ravensburg beteiligen sich am Malwettbewerb mit Bildern und Collagen.

Die Bilder und Collagen erzählen Geschichten aus der Diaspora. Sie handeln von Projekten in der Landwirtschaft, vom täglichen Leben in Bolivien, von der Entwicklung Griechenlands, aber auch vom Frieden auf der Welt. Insgesamt haben sich zehn Schulklassen des evangelischen Kirchenbezirks Ravensburg am Malwettbewerb anlässlich des Jahresfestes des Gustav-Adolf-Werks Württemberg (GAW) beteiligt, das am Wochenende in Friedrichshafen gefeiert wurde.
Nach dem Entsendungsgottesdienst im Bonhoefferhaus für 21 junge Freiwillige, die für ein Jahr ins Ausland gehen und dort einen Freiwilligendienst leisten, verlieh Schuldekan F. E. die Urkunden und Preise. Der Jury sei die Bewertung der Bilder, die im Vorfeld des GAW-Festes im Rahmen des Religionsunterrichts entstanden sind, nicht leicht gefallen. „Alle Teilnehmer lagen sehr eng beieinander, daher bekommen alle einen ersten, zweiten oder dritten Preis“, sagte E.. Die Geldpreise – insgesamt 1010 Euro – stiftete das GAW.
Gleich vier Schulklassen erhielten einen ersten Preis und je 125 Euro für ihre Klassenkasse: die Klasse 3/4 der Albrecht-Dürer-Grundschule in Meckenbeuren, die Klasse 3 der Franz-Anton-Maulbertsch-Grundschule in Langenargen, die Klasse 5 der Achtal-Werkrealschule in Baienfurt und die Klasse 7 der Anton-von-Gegenbaur-Schule in Wangen im Allgäu.
Über einen zweiten Preis verbunden mit je 100 Euro freuen sich die Schüler der Klasse 3/4 der Grundschule Schmalegg, die Klasse 7 der Realschule Ravensburg und die Klasse 5 des Friedrichshafener Graf-Zeppelin-Gymnasiums. Einen dritten Preis und je 70 Euro erhielten die Klasse 1/2 der Grundschule Schmalegg, die Klasse 5 der Realschule Ravensburg und die Klasse 5 der Werkrealschule am Adenauerplatz in Leutkirch.
Das GAW versteht sich als Partner evangelischer Minderheiten und Brücke in die Diaspora. Es fördert den Aufbau von Gemeinden und die Ausbildung von Laienpastoren und Stipendiaten. Es unterstützt Bau oder Renovierung von Kirchen und anderen kirchlichen Einrichtungen und vermittelt Beziehungen zu Partnergemeinden in der Ökumene. 1843 gegründet, unterhält das GAW heute Beziehungen zu mehr als 40 Partnerkirchen und deren Einrichtungen. Der Name erinnert an den Schwedenkönig Gustav II. Adolf, der im 30-jährigen Krieg den bedrängten Protestanten hilfreich zur Seite stand.
Die Bilder des GAW-Malwettbewerbs sind noch bis Sonntag, 7. Juli, im Friedrichshafener Bonhoefferhaus zu sehen.