Die Nature-Kids-AG – eine „Spezialeinheit“ der Schulsozialarbeit

11 Kinder von der GS Kehlen und GS Meckenbeuren, 3 Erwachsene und Hündin Anni versammelten sich am Dienstag, 02.10.2012 um 14 Uhr am Jugendcafé und lernten sich erst mal kennen. Nachdem Frau K. zur Einstimmung das Lied „Spiel mit!“ gesungen hatte und Frau M. mit den Kindern gemeinsam wertvolle Regeln für unterwegs aufgestellt hatte, ging’s los Richtung Ried. Die erste Herausforderung meisterten die Kinder erstaunlich tapfer: Die Dornen auf den alten Schienen und Gleisen Richtung Tettnang mussten überwunden werden. Hündin Anni hatte als erste die Schnauze voll und wurde von Frau M. getragen. Die Kinder klagten anfangs noch über ein paar Kratzer, aber wendeten dann alle Tricks an, die untereinander ausgetauscht wurden. Frau N., unsere angehende Nachwuchslehrerin, hörte den Kindern geduldig zu und zeigte Interesse an ihren Entdeckungen. Im Ried führte uns T., der früher schon in der Naturgruppe des Kinderhauses war, querfeldein zum Riedspielplatz über mehrere Gräben. Dort wurden im Gebüsch verschiedenste Pilze entdeckt und die Kinder konnten nach Herzenslust spielen und sich austoben. Wir sind gespannt, was wir so alles entdecken werden und freuen uns aufs nächste Mal.

Am verregneten Dienstag, 09.10.2012 haben wir uns wieder im Jugendcafé zusammengefunden und uns gegenseitig mit Herbstliedern begrüßt. Nachdem wir nochmals die Regeln  für unterwegs erinnert und  unsere Regenkleidung gecheckt haben ging ´s los.  Diesmal war unser Ziel die wilde Schussen! Auf dem Weg dorthin fanden wir einen super „Klettersteig“, der aus Gartengrenzsteinen bestand. Wir erklärten auf was es ankommt, um Abstürze zu vermeiden und staunten nicht schlecht, wie weit die Kinder kamen. Auf der Treppe vom Kleintiervereinsheim machten wir unterm Vordach eine Teepause. Entlang vom  Meckenbeurer-Bach gab´s tolle Pfützen, die die Kinder mit Regenhosen durchhüpften. F. beförderte mit seiner Steinschleuder einige Kiesel ins reißende Bachbett, das wir an der Moosrutsche überquerten. Wir sammelten beeindruckende Bilder von unserem aufgewühlten Heimatfluss und spürten die Naturgewalten. Eine Mama backte leckeren Kuchen für uns, den wir unter den erhabenen Bäumen mampften. Und dann war die Zeit leider schon wieder vorbei und wir liefen schnurstracks zurück.