„Volleyball macht Schule“ – geht 2017 in eine weitere Runde

Auch in diesem Jahr läuft das Projekt des VfB Friedrichshafen „Volleyball macht Schule“ an allen Grundschulen der Gemeinde Meckenbeuren. Die Viertklässler der Albrecht-Dürer-Schule Meckenbeuren, der Eduard-Mörike-Schule Liebenau-Langentrog, der Eugen-Bolz-Schule Brochenzell und der Wilhelm-Schussen-Schule Kehlen lernen dabei die Grundtechniken des Volleyballspielens kennen. Für viele Kinder ist dies eine neue Erfahrung. Projektleiter S. S. vom VfB Friedrichshafen wird in diesem Jahr unterstützt von J. S., der gerade sein freiwilliges soziales Jahr beim VfB Friedrichshafen absolviert. Beide zeigen den Kindern über drei Wochen je Klasse eine Doppelstunde pro Woche und Schule die Grundtechniken des Volleyballspielens. Neben den Techniken Pritschen und Baggern wird den Mädchen und Buben im Turniermodus in Mini-Teams das Spielen miteinander und der Fairplay-Gedanke gelehrt. „S. S. macht das hervorragend und absolut kindgerecht“, sind sich die Lehrkräfte einig. „Er erklärt die einzelnen Techniken verständlich, mit Geduld und Humor und die Kinder sind mit Eifer dabei“, freuen sich alle über das tolle Projekt. Ein gemeinsames Turnier stellt den Abschluss des Projektes dar. „Auch bei dem Turnier am Schluss sind die Kinder mit Feuereifer dabei“, weiß S. S. aus seiner langjährigen Erfahrung.

Ziel des ganzen Projektes ist es, Volleyball im Sportunterricht der Grundschulen zu vermitteln und so Kinder in Bewegung zu bringen, damit sie sich gesund und selbstbewusst entwickeln. Auch werden beim Volleyball soziale Werte vermittelt wie Fair Play, Gemeinschaft und Integration sowie Teamgeist und Kameradschaft. „Daneben wird der Leistungswille, die Disziplin und Beharrlichkeit gefördert und die Grundlagen einer gesunden Ernährung kommuniziert“, ergänzt Stegmann. „Wir wollen, dass die Kinder Spaß am Umgang mit dem Ball haben und schauen daneben, wer bereits Talent hat, um so die Nachwuchssuche auch für die Vereine vor Ort zu unterstützen“, erklärt der ausgebildete Jugendtrainer. Das Projekt vor Ort an den Schulen wird ergänzt durch Besuche der einzelnen Schulen an Spieltagen in der ersten und zweiten Bundesliga sowie durch Thementage, die sich gesunder Ernährung oder Gewaltprävention widmen.

Die Meckenbeurer Grundschulen haben das Projekt gerne angenommen und die Kinder konnten dabei sehr schnell die Grundtechniken des Volleyballspielens kennenlernen. Die Schulleiterinnen und Schulleiter sind sich einig, dass dies eine wirklich gute Initiative ist und dazu noch von einem so nahegelegenen Spitzenverein wie dem VfB Friedrichshafen. Dies ergänzt und erweitert die bestehenden Kooperationen der Schulen mit den örtlichen Sportvereinen und ist eine „Win-Win-Situation“ für alle.

Text: Ch. Ehmann