„Der Weg des Holzes“ entdeckt von der Eingangsstufe

Rund um das Thema „Holz und seine Verarbeitung“ ging es im Mensch-, Natur- und Kulturunterricht der ersten Klassen der Albrecht-Dürer-Grundschule, und zwar im Klassenzimmer, aber auch draußen vor Ort.

Dank Förster T. konnten die Kinder in einem ersten Lerngang in den Hegenberger Wald erleben, wie heute Bäume gefällt werden, denn wie in vielen Arbeitsbereichen findet auch hier nur noch wenig „Handarbeit“ statt. Statt Waldarbeitern mit Motorsäge stellte Herr T. ein Großgerät vor, den sogenannten „Vollernter“, der in einem Arbeitsgang Bäume fällt, sie anschließend gleich entastet und die Stämme in genau bemessene Stücke zersägt. Die Ausmaße dieses Fahrzeugs waren für die Erstklässler äußerst beeindruckend, denn schon allein seine Reifen überragten sie an Höhe. Alle Kinder, aber auch Eltern und Lehrerinnen staunten, wie schnell ein großer Baum zerlegt werden kann.

Wie aus Holzbrettern oder Holzplatten Türen, Schränke und Gebrauchsgegenstände werden, erfuhren die Kinder dann in der Schreinerei Sauter in Meckenbeuren. Herr Sauter erklärte zuerst, welche verschiedenen Holzarten bei ihm bearbeitet werden. Anschließend führte er an den verschiedenen Geräten, wie z.B. Sägen, Hobel- und Schleifmaschine die Verarbeitung des Holzes vor. So konnten die Kinder mit (fasst) allen Sinnen die Arbeit eines Schreiners erleben: Sie fühlten das Holz in unterschiedlich rauem Zustand aber auch den Staub, der entsteht. Sie rochen Sägemehl, hörten den Lärm der Maschinen und konnten sehen, wie unterschiedlich massives und furniertes Holz aussehen. Am liebsten hätten sie selbst in der Schreinerei gearbeitet. So motiviert machten sie sich im letzten Teil der Einheit sehr engagiert an die eigene Arbeit mit Holz.

Allen Beteiligten, die mit Engagement zur Durchführung der „Holzaktionen“ beigetragen haben, insbesondere Förster T. und Herrn Sauter, aber auch den helfenden Eltern bei Fahrdiensten möchten wir Klassenlehrerinnen ein herzliches Dankeschön aussprechen.

(Ro, Bi)